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Schulsanitätsdienst

Der Schulsanitätsdienst sorgt für eine wirksame Erste Hilfe an Schulen

Schulsanitäter sind immer bereit und geben Sicherheit:

  • Während des Unterrichts
  • In den Pausen
  • Bei Sportveranstaltungen
  • Bei Ausflügen
  • An Wandertagen
  • Bei Klassenfahrten
  • Bei Schullandheimaufenthalten und sonstigen Schulveranstaltungen

Die Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes einer Schule sind richtig fit in Erster Hilfe, da sie gut ausgebildet und laufend trainiert werden.

 

Sie können z. B. im Rahmen des täglichen Bereitschaftsdienstes verletzte oder erkrankte Personen (Lehrkräfte und Schüler/-innen) sachgerecht betreuen und versorgen und bei Bedarf die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wirksam nutzen. An der ganzen Schule verwalten, warten und ergänzen sie regelmäßig das Sanitätsmaterial.

Wie kommt die Schule zu einem Schulsanitätsdienst?

Eine Lehrkraft der Schule qualifiziert sich durch einen einwöchigen Lehrgang an der Landesschule des Deutschen Roten Kreuzes zum "Ausbilder in erster Hilfe" und leitet die Gruppe der Schulsanitäter. Die Lehrerin oder der Lehrer übernimmt in der Regel auch die Aus- und Fortbildung der Schulsanitäter an der Schule in den Bereichen erste Hilfe, Gesundheitserziehung, Unfallverhütung und Sicherheitserziehung durch Unterricht und praktische Übungen und organisiert Bereitschaftsdienste.

 

Sollte sich zur Zeit noch keine Lehrkraft der Schule die Qualifikation zum Erste-Hilfe-Ausbilder erworben haben, kann die Erste-Hilfe-Ausbildung der Schülerinnen und Schüler auch in enger Zusammenarbeit mit dem Kreisverband des Roten Kreuzes erfolgen.

Die konkrete Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Jugendrotkreuz im Schulsanitätsdienst gestaltet sich in vielfältigen Formen und richtet sich auch nach den Wünschen und Möglichkeiten der Schule und dem örtlichen Roten Kreuz.

 

Das Rote Kreuz unterstützt Sie in jedem Fall durch:

  • Beratung und Hilfe beim Aufbau eines Schulsanitätsdienstes
  • Eine breite Palette an Aus- und Fortbildungsangeboten
  • Ein praktisches Materialangebot
  • Informationen über die Grundausstattung ihres Schulsanitätsdienstes
  • Zweimal jährlich „Runder Tisch“ – Gespräche zwischen Kooperationslehrer und DRK

Warum sollte die Schule einen Schulsanitätsdienst haben?

Allein im Jahr 2012 sind in Baden-Württemberg mehr als 145.970 anzeigepflichtige Unfälle an Schulen passiert – dies gibt die Statistik „Schülerunfallgeschehen der DGUV“ her. Nicht berücksichtigt sind zum Beispiel Erkrankungen von Schülern während der Schulzeit, wenn die Schüler von den Eltern abgeholt werden. Auch hier wird aber oft der SSD tätig, da die Schüler, wenn sie Freistunden haben, ohne Probleme so jemanden betreuen können, ohne dass dann eine Lehrkraft vom Unterricht freigestellt würde.

Welche Kosten entstehen durch einen Schulsanitätsdienst?

An Kosten entstehen dem Schulträger nur die „Einrichtungskosten“ und dann später noch die „Betriebskosten“. Mit „Einrichtungskosten“ sind die Kosten für die erstmalige Anschaffung von Material gemeint. Diese Fallen weg, wenn die Schule schon ordnungsgemäß ausgestattet ist, oder kein Zusatzmaterial für den SSD vorgehalten wird. Eine Tasche, wie sie von den meisten SSD verwendet wird, gibt es schon für wenig Geld, oder man such sich Sponsoren, die für die einmaligen Anschaffungskosten aufkommen. Die „Betriebskosten“ sind die Kosten, die dem Schulträger entstehen durch den Materialverbrauch, solange dieser nicht durch die GUV gedeckt wird. Die Kosten für die laufende Weiterbildung der Schulsanis trägt bei uns zum größten Teil das JRK, da die Schüler dort die Gruppenstunde besuchen. Je nach Organisation kann aber auch ein Lehrer die Fortbildung durchführen. Dann findet der SSD im Rahmen einer AG statt.

Schulsanitätsdienst als „Themenorientiertes Projekt Soziales Engagement (TOP SE)“

Soziales Lernen steht in unserer gesamten Gesellschaft hoch im Kurs. Umso wichtiger ist es, dass die Schule dazu ihren besonderen Beitrag liefert. Auf Initiative zahlreicher Schulen und  außerschulischer Partner entstanden in den vergangenen Jahren viele inzwischen gut eingeführte und in den Schulalltag integrierte Projekte. Und das Ergebnis zeigt: Heranwachsende machen in sozialen Projekten wertvolle und unverzichtbare Erfahrungen im persönlichen Bereich und im Miteinander mit Anderen. Nun soll das Soziale Engagement zu einem weiteren Baustein für das besondere Profil der Realschule in Baden-Württemberg gemacht werden.

 

 

Das Themenorientierte Projekt Soziales Engagement (TOP SE) stärkt die Verbindung zwischen der Lebenswelt von Jugendlichen und dem haupt- und ehrenamtlichen sozialen Engagement in unserer Gesellschaft.

 

 

Wann vereinbaren Sie das erste Gespräch mit uns?

Was haben die Schüler davon?

  • Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen sowie überlegtes Handeln – auch und gerade in kritischen Situationen.
  • Sie erkennen frühzeitig Gefahrenpotentialen und lernen, mit diesen umzugehen.
  • Integration in eine Gruppe, in der Sinnvolles geleistet wird.
  • Kompetent und sicher in Notfällen agieren und Erste Hilfe leisten.
  • Weiterentwicklung der Sozialkompetenz.
  • Möglichkeit zur beruflichen Orientierung.
  • Informationen über die Grundausstattung ihres Schulsanitätsdienstes
  • Teilnahme an SSD-Wettbewerben

Teilnehmende Schülerinnen und Schüler erhalten mit der Ausgabe des Jahreszeugnisses eine Urkunde des Jugendrotkreuzes und natürlich den Qualipass von Baden-Württemberg. Auch die EH-Bescheinigung über die Teilnahme des Grundlehrgangs ist für Führerscheinerwerber/innen nicht unattraktiv.

 

Die Schüler und Schülerinnen haben natürlich die Möglichkeit, auch außerhalb der Schule Angebote und Fortbildungen des DRK vor Ort, zum Beispiel des JRK (Jugendrotkreuz) oder später der Bereitschaften zu nutzen.

 

Der Teamgeist steht bei diesem Angebot im Mittelpunkt.